Die Ernährungsmedizin ist ein fachübergreifender Bereich der Medizin, der sich mit dem Einfluss von Nahrungsfaktoren auf den Zustand des Organismus auseinander setzt und die Ernährung als einen zentralen Modulator des Gesundheitszustandes ansieht.

Als wichtiger Bestandteil des Exposoms, worunter alle exogenen (von außen kommenden) und nicht-genetischen endogenen (von innen kommenden) Einflussfaktoren verstanden werden, der eine Person lebenslang ausgesetzt ist, modulieren Nahrungsfaktoren in vielfältiger Weise die Organ- und Körperfunktionen des Menschen.

Eine wichtige regulatorische Funktion kommt insbesondere den orthomolekularen Aktivstoffen zu. Zu dieser Stoffgruppe zählen neben Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Aminosäuren, langkettigen Omega-3-Fettsäuren, auch Bakterienkulturen, Enzyme, Botanicals sowie die sog. sekundären Pflanzenstoffe.

Wohlbefinden, Lebensqualität und Gesundheit des Menschen werden damit maßgeblich von der Art der Ernährung bestimmt. So forderte bereits der Begründer der modernen abendländischen Medizin, der griechische Arzt Hippokrates von Kos (460-375 v. Chr.):

"Führe ein gesundes Leben, und du wirst kaum erkranken, es sei denn durch einen Unfall oder in einer Epidemie. Wirst du krank, so gewährt dir die richtige Diät die beste Möglichkeit, wieder gesund zu werden."

Tatsächlich belegen aktuelle wissenschaftliche Studien eindrucksvoll: Die Ernährung ist eine wichtige Säule der Gesundheitsvorsorge und ein wichtiger beeinflussbarer Risikofaktor für viele chronische Erkrankungen. Die Ernährungsberatung gilt daher zu Recht als „die effektivste und kostengünstigste Form der Krankheitsprävention. So ergaben gesundheitsökonomische Berechnungen für das deutsche Gesundheitssystem ein Einsparpotenzial von bis zu 37,5 Milliarden Euro jährlich allein durch eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D. Für eine adäquate Versorgung der europäischen Bevölkerung mit den langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA (1000 mg/Tag) beträgt die Kostenreduktion für kardiovaskulär bedingte Erkrankungen in den kommenden fünf Jahren rund 12,9 Milliarden Euro. Diese Zahlen verdeutlichen bereits die Bedeutung der Ernährungsmedizin für das Gesundheitssystem.

 

Orthomolekulare Aktivstoffe als zentraler Bestandteil des Exposoms


Moderne Herstellungsverfahren ermöglichen die Gewinnung von effektiven und natürlichen Aktivsubstanzen, wie Aminosäuren, Botanicals, Enzymen, Flavonoiden, Mikronährstoffen, Probiotika und Omega-3-Fettsäuren, die in isolierter Form gezielt für einen funktionsfähigen Organismus eingesetzt werden können oder Ernährungsdefizite ausgleichen können.Moderne Herstellungsverfahren ermöglichen die Gewinnung von effektiven und natürlichen Aktivsubstanzen, wie Aminosäuren, Botanicals, Enzymen, Flavonoiden, Mikronährstoffen, Probiotika und Omega-3-Fettsäuren, die in isolierter Form gezielt für einen funktionsfähigen Organismus eingesetzt werden können oder Ernährungsdefizite ausgleichen können.

Ernährungsmedizin – Individualmedizin mit interdisziplinärer Ausrichtung


Die Ernährungsmedizin ist eine interdisziplinäre Fachdisziplin, die auf den Erkenntnissen der modernen biomedizinischen Wissenschaften (Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaft, Physiologie und Biochemie) und der klinischen Fächer, hier insbesondere der Präventivmedizin und der Inneren Medizin, basiert. Ihr Gegenstandsbereich umfasst den „Einfluss der Ernährung auf den Funktionszustand des gesunden und kranken menschlichen Organismus sowie den Einfluss der Krankheiten auf Nahrungsbedarf, -aufnahme und -verwertung. Ziel der Ernährungsmedizin ist es

  • ernährungsmitbedingten Erkrankungen vorzubeugen (Primärprävention)
  • das Voranschreiten bzw. die Chronifizierung von bestehenden Erkrankungen einzudämmen (Sekundärprävention) oder die Wahrscheinlichkeit für Rückfälle, Folgeschäden und Folgeerkrankungen zu minimieren (Tertiärprävention) sowie
  • definierte Erkrankungen und Beschwerdebilder mittels geeigneter ernährungstherapeutischer Maßnahmen zu lindern

 

Prävention und diätetische Therapie mit Mikronährstoffen und anderen Biofaktoren


Der gezielte Einsatz definierter Mengen an Mikronährstoffen und anderer Biofaktoren ist ein wesentlicher Baustein der modernen Ernährungsmedizin. Die Zufuhr von Biofaktoren dient dabei:

  • präventiven Zwecken, die auf eine optimalen physiologischen Zustand des Organismus abzielen
  • dem indikationsspezifischen Einsatz in besonderen Lebensphasen (Schwangerschaft und Stillzeit, Leistungssport, höheres Lebensalter) bzw. im Rahmen besonderer Lebensstile (z. B. sich vegan ernährende Personen) oder
  • der diätetischen Behandlung von Erkrankungen. Diese erfolgt häufig mit sog. (ergänzenden) bilanzierten Diäten, die den besonderen Ernährungserfordernissen bestimmter Patientengruppen Rechnung tragen („Diätmanagement“) und eine auf ihre besonderen Ernährungserfordernissen abgestimmte und konzentrierte Nährstoffkombination zur Verfügung stellen. Denn die heutigen Lebens- und Ernährungsgewohnheiten führen häufig zum einem Fehlen von Schlüsselsubstanzen im Organismus die für die Homeostase notwendig sind.

Seit der Gründung im Jahr 1986 entwickelt, produziert und vertreibt Intercell Pharma biologische Präparate in Premiumqualität. Die Basis für unser Produktsortiment bilden dabei die Ergebnisse der aktuellen biomedizinischen Forschung, die wir in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern stetig evaluieren und in unseren Produkten berücksichtigen.