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Schwangerschaft

In Phasen besonderer körperlicher Beanspruchung, wie der Schwangerschaft, steigt der Bedarf an bestimmten Nährstoffen an, der über eine gewöhnliche bzw. zumutbare Ernährung nicht oder nur schwer zu kompensieren ist. Es gilt heute als gesichert, dass der Ernährungszustand der werdenden Mutter sowohl die Fertilität, als auch den Verlauf der Schwangerschaft sowie die Häufigkeit und Ausprägung bestimmter Komplikationen während der Schwangerschaft und Stillzeit beeinflusst. Da mit einer präventiven Versorgung essentieller Nährstoffe sowohl eine optimale Entwicklung des Fetus und des Säug­lings, als auch ein besserer Schutz vor verschiedenen Krankheitsrisiken erreicht wird, ist der Einsatz eines speziellen Multi-Vitaminpräparates in der Schwangerschaft weit verbreitet.

Dabei gilt es darauf zu achten, dass in dieser kritischen Phase durch Supplemente keine Hilfsstoffe zugeführt werden, die ein allergenes Potential aufweisen.

Eventuell enthaltene Omega-3-Fettsäuren müssen unbedingt hochgereinigt sein und nicht nur die gesetzlichen Grenzwerte für mögliche Kontaminanten einhalten, sondern sie sollten keine nachweisbaren Schwermetalle aufweisen. Schwermetalle wirken neurotoxisch und reichern sich nach der Passage der Plazentaschranke hauptsächlich im Gehirn des Fetus an. Aus diesem Grund empfehlen verschiedene internationale Fachgesellschaften, dass während der Schwangerschaft auf den Verzehr von Raubfischarten wir Schwert- oder Thunfisch verzichtet wird, da diese teilweise hohe Belastungen aufweisen können.

Die Einhaltung dieser Kriterien wird bei der Herstellung durch die Intercell Pharma vollständig umgesetzt, da für diesen Indikationsbereich pflanzliche Kapseln ohne jeglichen Hilfsstoff produziert werden und optional enthaltene Omega-3-Fettsäuren durch das angewandte Reinigungsverfahren keine Schwermetalle mehr aufweisen.

Nachfolgend sind die wichtigsten orthomolekularen Substanzen für die Schwangerschaft kurz aufgeführt sowie deren Funktionen erläutert:

Folsäure

Folsäure gehört zu der Gruppe der B-Vitamine und nimmt eine zentrale Position bei Stoffwechselvorgängen ein. Es ist notwendig für die Zellbildung sowie Zellteilung und ist deshalb für physiologische Wachstumsprozesse beim Embryo von essentieller Bedeutung.

Folsäure gehört dennoch zu den Vitaminen die in Deutschland deutlich unter den empfohlenen Referenzwerten zugeführt werden. Die durchschnittliche Zufuhr bei Frauen beträgt 214 µg/d und liegt damit ca. 45 % unter der allgemein empfohlenen Zufuhr. Hinzu kommt, dass der tägliche Bedarf an Folsäure in der Schwangerschaft auf 600 µg ansteigt. Dieser ergibt sich aus der beschleunigten Zellvermehrung durch die Vergrößerung des Uterus, der Entwicklung der Plazenta und des Brustgewebes, der Zunahme der mütterlichen Erythrozytenzahl und des embryonalen Wachstums.

Omega-3-Fettsäuren EPA & DHA

Omega-3-Fettsäuren sind für die Bildung aller Zellmembranen und für die Produktion von Eicosanoiden verantwortlich. Docosahexaensäure (DHA) ist die dominierende Omega-3-Fettsäure im Gehirn und wird in hoher Anzahl in das Nervengewebe sowie die Photorezeptoren der Netzhaut eingebaut. Als Strukturlipid ist DHA entscheidend an optimalen Gehirn- und Sehfunktionen beteiligt, dessen Mangel mit verschiedenen neurokognitiven Störungen assoziiert ist. Ei­co­sa­pen­taen­säu­re (EPA) wird neben der Einlagerung in die Zellmembran auch für die Bildung sog. Eicosanoide verwendet, welche u. a. die Muskulatur des Uterus, die Funktion der Blutgefässe und entzündliche Reaktionen im Körper positiv beeinflussen.

Jod

Jod ist Bestandteil der Schilddrüsenhormone, welche auf den Intermediärstoffwechsel wirken und für das Wachstum sowie die Differenzierung vieler Organe verantwortlich sind. Durch den Energieumsatz der Mutter, eine vermehrte renale Jodausscheidung und die Schilddrüsenhormonproduktion des Fetus steigt der mütterliche Grundumsatz in der Schwangerschaft auf 230-260 µg/d an. Gemessen an den Zufuhrempfehlungen in Deutschland für Frauen im gebärfähigen Alter besteht aufgrund der allgemeinen Ernährungsgewohnheiten ein tägliches Joddefizit von ca. 150-200 µg.

Eisen

Eisen wird vor allem für die Synthese von Hämoglobin und eisenhaltigen Enzymen benötigt. Der Bedarf an Eisen während der Schwangerschaft ist aufgrund des mütterlichen Gewebewachstums, eines Mehrverbrauchs an Sauerstoff und Sau­er­stoff­trä­gern, der Bildung der Plazenta und des Wachstum des Fetus erheblich gesteigert und liegt bei ca. 30 mg/d.

Allerdings besitzen ca. 50 % aller Frauen zu Beginn der Gravidität keine oder nur geringe Eisenreserven, mit der Folge dass der Eisenspeicher ohne eine Substitution oftmals bereits im 2. Trimenon unter die kritische Grenze der verminderten Eisenreserven von 22 µg/l absinken kann.

Vitamin D3

Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin, das für den Aufbau sowie die Mineralisierung der Knochen und Zähne, für die Differenzierung der Knochenstammzellen, die Calciumabsorption und die Regulierung des Calciums- sowie Phosphatstoffwechsels verantwortlich ist. Zudem ist es entscheidend in die Differenzierung und Reifung der Zellen des Immunsystems involviert.

Als Untergrenze einer ausreichenden Versorgung gelten Serum-Spiegel an Vitamin D von mindestens 75 nmol/l. Eine Studie des Robert-Koch-Institutes an 2267 Frauen kam zu dem Ergebnis, dass 88,5 % aller Frauen nicht die täglich empfohlene Aufnahme von 5 µg erreichen und 58 % aller Frauen sogar die kritische Grenze der Serumkonzentration von 50 nmol/l nicht erlangen.

Magnesium

Magnesium ist an zahlreichen Stoffwechselvorgängen und dem Aufbau der Organe beteiligt. Während der Schwangerschaft ist Magnesium bedeutungsvoll für die Kontraktion der Gebärmutter sowie die Mineralisierung der Knochen des Feten.

Der erhöhte Bedarf an Magnesium, der von den Fachgesellschaften auf 10-150 mg/d beziffert wird, wird von vielen Schwangeren, vor allem im 2. und 3. Trimenon, nicht erreicht. Zudem ist die Magnesiumausscheidung über die Niere durch den veränderten Stoffwechsel in der Schwangerschaft um ca. 25 % erhöht.

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